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Über die Einseilhängebrücke nach Beatenberg

Sundlauenen – Hängebrücke – Beatenberg – Beatenbucht

 
 
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Wanderzeit hin3 h 20 min
Wanderzeit Gegenrichtung3 h 25 min
Weglänge8 km
Auf-/Abstieg570 m / 620 m
Schwierigkeitsgradschwer
Ideale SaisonFrühling, Sommer und Herbst

Vom Dorf Sundlauenen geht es über Naturpfade und Waldwege steil hinauf über nach Beatenberg. Trotz anstrengender Abschnitte fasziniert die Wanderung bis zum «längsten Dorf Europas» mit ihren Ausblicken auf die Alpenketten und den Thunersee. Eine Besonderheit ist dabei natürlich die Einseilhängebrücke über den Sundgraben. Zahlreiche Rastplätze unterwegs sowie Einkehrmöglichkeiten in Beatenberg machen den anstrengenden Aufstieg schnell vergessen und bieten die Möglichkeit, Kraft für den Abstieg nach Beatenbucht zu tanken.  




Anreise

STI-Bus Nr.
Linie 21

bis «Sundlauenen Dorf»



Rückreise

STI-Bus Nr.
Linie 21

ab «Beatenbucht»




Von der STI-Haltestelle «Sundlauenen Dorf» geht es über Asphaltstrasse hinauf zur Seestrasse. Dort führt die Wanderroute durch den Wald nach Ruchenbühl – ein erster happiger Aufstieg ist vollbracht. Ein Wiesenpfad führt schliesslich zur Einseilbrücke. Hoch über den Sundgraben erhascht man auf Gitterros-ten stehend einen Blick auf den Thunersee. Die Hängebrücke führt die Wandernden in einer sanften Linkskurve und mittels Treppen wieder auf festen Boden hinauf ins Schatten spendende Waldgebiet Schwendi. Bevor es wieder aufwärts geht, führt die Strecke auf einer Holzbrücke über einen grösseren Bachlauf. Ohnehin ist der Weg nach Beatenberg gesäumt von vielen kleinen Wasserläufen, die eine zauberhafte Landschaft geschaffen haben. Es lohnt sich, hier oder dort einen Schritt weg vom eigentli-chen Wanderweg den Blick durch die lichten Äste auf die Region Thunersee oder die Spiegelwelten der kleinen Wasserstellen zu geniessen. Der grosse Teil dieses langen Waldabschnittes Richtung Beaten-berg ist geprägt von Treppenabsätzen. Der letzte Abschnitt hinauf nach Beatenberg Kirche führt über Wiesen.

In Beatenberg angelangt, laden zahlreiche Gaststätten auf dem Weg zur Station der Niederhornbahn zu einem ausgedehnten Rasthalt – schliesslich lockt nicht nur Speis und Trank, sondern in der Regel auch eine unvergleichlich schöne Aussicht auf den Thunersee und die Berge. Hinter dem Gebäude der Bahn-station geht die Wanderung erst einmal über eine Treppe weiter nach Beatenbucht. Die Route – zuerst noch über Asphaltstrassen – wird auf den Wiesen- und Waldpfaden immer ein wenig steiler. Die Strecke ist allerdings sehr gut zu bewältigen. Schöne Ausblicke und eine faszinierende Flora und Fauna lassen dabei immer wieder innehalten. Zwei Mal kreuzt der Weg die Strecke der Drahtseilbahn, die Beatenberg mit der Bucht verbindet. Vom Schocken geht es über das Birchi und den Sack schliesslich nach Fisch-balmen. Von dort sind die letzten Meter zur Beatenbucht richtig erholsam. Am Ziel – der STI-Haltstellen «Beatenbucht» – bietet sich noch einmal die Gelegenheit, das Warten auf den Bus mit einer Rast im Restaurant direkt am See zu geniessen. 


Verpflegung


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